Zu Beginn der Zusammenarbeit mit dem vfa e.V. im Jahr 2024 stand der Verband vor der Aufgabe, seine HR-Arbeit im Zuge einer umfassenden Modernisierung neu aufzustellen. Neben der Einführung neuer Systeme fehlten vor allem die zeitlichen und personellen Kapazitäten, um ein solches Projekt intern eigenständig umzusetzen.
Die bestehenden Prozesse waren wenig standardisiert und stark von Einzelpersonen abhängig. Gleichzeitig sollten mit der Einführung von Personio und Circula zentrale HR-Abläufe digitalisiert, strukturiert und skalierbar gestaltet werden. Dies erforderte nicht nur technische Implementierung, sondern auch die Definition klarer Prozesse, Zuständigkeiten und Datenstrukturen.
Parallel befand sich der Verband in einem umfassenden Veränderungsprozess – von der Weiterentwicklung der Arbeitskultur über die Digitalisierung bis hin zu organisatorischen Anpassungen wie einem Standortumzug. Diese gleichzeitigen Veränderungen erhöhten die Komplexität zusätzlich und machten eine enge Abstimmung sowie ein strukturiertes Vorgehen notwendig.
Insgesamt zeigte sich eine typische Ausgangslage vieler Organisationen im Wandel: Der Wille zur Modernisierung war vorhanden, jedoch fehlten die notwendigen Strukturen und Ressourcen, um HR-Prozesse nachhaltig und effizient neu aufzusetzen.